Verpackung – Nachhaltigkeit vs. Einzelhandel

Nachhaltigkeit, Müllvermeidung, weniger ist mehr. Das sind Worte, die mich jeden Tag begleiten. Privat und natürloich auch in der gleem Manufaktur. So sorgfälitg wie ich meine Zutaten auswähle, suche ich auch nach Verpackungen für die Pralinen, Schokolade, Törtchen, Rawnies und Zutaten, die ihr online und offline kaufen könnt.

Dass das Thema Verpackung gar nciht so einfach ist, wissen viele gar nicht. Nehmen wir einmal das Beispiel unserer Zero Waste Tütchen für die Zutaten und Kleinigkeiten:

Was bedeutet Zero Waste oder unverpackt?
Kurz und knapp bedeutet Zero Waste "Müllvermeidung". Das fängt damit an, dass man seinen Smoothie ohne Strohhalm oder mit Glasstrohalm trinkt, sich beim Einkaufen keinen Kassenzettel ausdrucken lässt oder für Essen to go einen eigenen Behälter mibringt. Alles Müll, was nicht vermieden werden kann, wird recycelt oder kompostiert.
So auch unsere Tüte und die Hanfschnur. Beides kannst du nach dem Naschen auf den Hauskompost legen. 

Diese tollen Verpackungen kann ich aber nur halblegal nutzen, wenn ich Online-Bestellungen versende. Warum? Weil auf Verpackungen die Verkehrbezeichung (z.B. Bio Pralinen), Gewicht, Zutaten und Nährwertangaben stehen müssen. Würde ich einen Sticker auf die Tütchen kleben, könnte man sie wieder nicht kompostieren.

Mehr zu diesen spannenden Tüten kannst du indiesem Video sehen:

 

Da ich die Zero Waste Tüten nicht für alle Produkte und erst Recht nicht für den Lebensmitteleinzelhandel nutzen kann, habe ich ein weiteres tolles Material entdeckt: Gras Karton.

In unserem Graspapier werden 50 % Frischfasern aus sonnengetrocknetem Gras verwendet.

Anders als bei vielen auf dem Weltmarkt erhältlichen Frischfaserzellstoffen, wird dieses Material von heimischen Wiesen, aus einem schnell nachwachsenden Rohstoff gewonnen. Zukünftig soll dieser auch direkt auf dem Unternehmensgelände in einer neuen Anlage verarbeitet werden.

Im Vordergrund steht dabei die Herstellung eines kostengünstigen Frischfaserzellstoffs bei möglichst geringer Umweltbelastung. Diese beruht auf einem verschwindend geringen industriellen Wasserbedarf (weniger als ein Liter pro Tonne Graszellstoff, verglichen mit mehreren tausend Litern Wasser pro Tonne Holzzellstoff), einer massiven Energieersparnis von bis zu 80 % pro Tonne Frischfasermaterial und dem kompletten Verzicht auf Prozesschemikalien.

Die Lebensmittelunbedenklichkeit wird durch ein entsprechendes ISEGA-Zertifikat bestätigt. Zudem ist das Material vollständig recyclingfähig, kompostierbar und FSC-Mix-zertifiziert.

Diesen Graskarton nutzen wir z.B. für unsere Adventskalender.

Für die Pralinen und Rawnieboxen haben wir einen Bio-Kraftpapier-Karton gewählt, der leicht beschichtet ist. Dies ist notwendig, damit das Konfakt nicht austrocknet und alles lebenmitelfachgerecht gelagert und verkauft werden kann.

Es gibt auch kleine Törtchen, die in einer Verpackung aus Bio-Plastik verkauft wird. PLA heißt das Material und besteht aus vielen, chemisch aneinander gebundenen Milchsäuremolekülen. Milchsäure bestehst üborgens NICHT aus Milch, sondern ist eine Hydroxycarbonsäure, die von Bakterien hergestellt wird :) 

Wenn du Fragen zu dem Thema Verpackungen hast, schreib mir gerne eine Mail! 

Süße Grüße, 

Anna

Tags: Verpackung
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